Die Rheinische Gesellschaft

Rheinische Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk GmbH

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Inhalt

Die Rheinische Gesellschaft unterstützt die Initiative Pro-Pflegereform

Die Initiative Pro-Pflegereform will der Bundesregierung konkrete und umsetzbare Vorschläge für einen Paradigmenwechsel und eine echte Stärkung der Pflege unterbreiten und an deren Umsetzung aktiv mitwirken.

Um die enormen Herausforderungen zu bewältigen, die unsere alternde Gesellschaft mit sich bringt, braucht es eine langfristige Strategie und einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Pflegeversicherung. Ausgehend von intensiven Diskussionen über deren Weiterentwicklung und angeregt durch Positionspapiere und Reformvorschläge verschiedener Träger und Verbände hat sich Ende 2016 die Initiative „Pro-Pflegereform“ gebildet. Ziel ist, die Reformbereitschaft der Pflegebranche auf eine breite Basis zu stellen und konkrete Eckpunkte ganz oben auf die politische Agenda zu setzen.

Was will die Initiative Pro-Pflegereform erreichen?

Wer eine wirkliche Verbesserung für Pflegebedürftige und Pflegende will, muss die Pflegeversicherung strukturell so verändern, dass die pflegebedingten Kosten für alle Pflegebedürftigen finanzierbar sind und zwar unabhängig davon, ob sie nun zu Hause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim leben. Damit sind die beiden Kernforderungen der Initiative Pro-Pflegereform umschrieben:

  1. Sektorengrenzen aufheben: Die bisherige Trennung in einen ambulanten und stationären Sektor muss vollständig überwunden werden. Pflege ist zukünftig nach dem Prinzip „Wohnen und Pflege“ zu organisieren.

  2. Pflegevollversicherung einführen: Die bisherige Pflegeteilversicherung muss zu einer „Pflegevollversicherung mit fixem Eigenanteil“ weiterentwickelt werden, damit Pflegebedürftigkeit für jeden bezahlbar wird.

    Das Reformgutachten von Prof. Dr. Heinz Rothgang zur „Alternativen Ausgestaltung der Pflegeversicherung“ hat gezeigt, dass diese Kernforderungen möglich und finanzierbar sind. Bei der Umsetzung dieser Reformperspektiven sind drei weitere Forderungen zu berücksichtigen:

  3. Quartiersarbeit stärken: Die Angehörigenpflege muss unabhängig vom Lebensort des Pflegebedürftigen besser honoriert sowie informelle Hilfenetzwerke gestärkt und Quartiersmanagement gefördert werden. 

  4. Pflegeinfrastruktur ausbauen: Der Ausbau und die finanzielle Förderung einer gemeinwesensorientierten und bedarfsgerechten Pflegeinfrastruktur muss als kommunale Pflichtaufgabe gesetzlich verankert werden. 

  5. Pflegebedingungen verbessern: Die hohe gesellschaftliche Anerkennung der Pflegeberufe muss sich in einer spürbaren Verbesserung der Arbeitsbedingungen niederschlagen z. B. durch deutlich mehr Personal und eine deutlich bessere Bezahlung.

Weitere Informationen , u. a. zum Reformgutachten von Herrn Prof. Dr. Heinz Rothgang, erhalten Sie über die Seite der Initiative Pro-Pflegereform.