Dem Leben einen Sinn geben

Seelische Kraft schöpfen im Sozialpsychiatrischen Verbund „Haus an der Dorenburg“

Dem Leben einen Sinn geben

Inhalt

"Wir im Quartier" Teil 1

Projekt Sozialraumorientierung in Form von Mikroprojekten

Aufhänger: Der deutliche Anspruch in der UN Behindertenrechtskonvention (BRK) auf Intensivierung von Inklusion in Deutschland, in den Kommunen, den unterstützenden Einrichtungen. Bürger, die zb durch eine psychische Erkrankung in der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eingeschränkt sind, sollen in allen Lebensbereiche wie Jede/r andere teilhaben können, auch an der Gestaltung von Aktivitäten.

Nicht, dass uns dieser Ansatz in der Arbeit neu ist, dennoch steht an, die Bemühungen nochmals zu intensivieren, bestehende Aktivitäten auf Sozialraumorientierung zu überprüfen und ggfls. neu auszurichten.

Glücklicherweise gibt es beim evangelischen Familienbildungswerk in Düsseldorf eine umwerfend inspirierende Fortbildungsreihe, die mit vielfältigen Methoden nun schon 150 Teilnehmer in den Projekten Wohnquartier hoch 4, Keyworks Seminaren und Weiterbildungen zu innovativen Konzepten der Quartiersarbeit angeleitet hat. 
Teilnehmer: Quartiersmanager, Geographen, Mitarbeiter von Kommunen, Kirchengemeinden und Einrichtungen- schon diese Mischung wunderbar.
Ich höre mich überschwänglich an? Kein Wunder, es handelt sich um die besten Fortbildungen, an denen ich in meinen 36 Jahren Berufstätigkeit teilnehmen durfte.

Begleitet durch ein Coaching der Weiterbildung sind wir in diesem Jahr im Februar mit dem Projekt "Wir im Quartier" gestartet. Dies im Rahmen unserer Jahresauftaktveranstaltung, in der alle Bereiche zusammenkommen und sich gegenseitig einen Rückblick aus dem vorangegangenen Jahr vorstellen und in dem wir ua Jahresprojekte für das laufende Jahr festhalten.

So habe ich die Idee der Mikroprojekte vorgestellt; sprich alle KollegInnen aufgefordert, sich Gedanken zu machen, ob sie Ideen haben, bestehende Projekte zu erneuern oder neue Ideen zu dem Thema einbringen mögen. Mikroprojekte deswegen, damit die Ideen nicht für den Einzelnen in große zusätzliche Arbeit ausarten, das Gesamtprojekt dann also lebt und funkelt durch die Vielzahl an kleinen Ideen im Alltag.

ok, die Reaktionen sind zunächst abwartend ausgefallen und die Reaktionen sparsam, aber nicht schlimm.

geplanter Verlauf:
Frühbeet der Ideen bis Mitte Mai
Gründung einer Begleitgruppe zur Steuerung des Projektes, Treffen einmal monatlich
- Aufgabe: Sortieren, Unterstützen, Ressourcen zur Verfügung stellen, Austausch, Bündelung und zuletzt Darstellung und Weiterentwicklung
Wiedervorstellung des gesamten Projektes bzw der Mikroprojekte im Jahresauftakt 2018

Fortsetzung folgt in Kürze mit Teil 2