Dem Leben einen Sinn geben

Seelische Kraft schöpfen im Sozialpsychiatrischen Verbund „Haus an der Dorenburg“

Dem Leben einen Sinn geben

Inhalt

kleiner Rückblick auf das Winterfest 2017

Wie in jedem Jahr haben wir am Samstag vor Totensonntag zu einem Winterfest eingeladen.

Für die Organisation zeigten vor allem die Bereiche der Ergotherapie verantwortlich. Ihr Stand ist auch die zentrale Attraktion mit vielen Produkten, mit denen Klienten und Mitarbeitende einmal zeigen können, wie vielfältig das Therapieangebot ist und mit wieviel Herzblut so ein Fest auf die Beine gestellt werden kann.

Im Angebot waren natürlich Adventskränze und Gestecke, weihnachtliche Holzarbeiten, aber auch Produkte aus der Näherei und der Hauswirtschaft (Marmeladen, Eingemachtes und Kekse).

Im Rahmen unseres im Februar 2017 gestarteten Projektes "Wir im Quartier" (näheres dazu demnächst), haben wir zum ersten Mal Gäste eingeladen und Ihnen Hütten zur Präsentation zur Verfügung gestellt (danke an Kay Wiesner von der Graf-Recke Stiftung, der uns die Hütten aus dem Fundus überlassen hat).
Hier waren zu Gast der Förderverein des evangelischen Kindergartens mit Keksen, Marmeladen und Gebasteltem und der am schönsten dekorierten Hütte :-), weiterhin die Arbeitstherapie der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft mit Produkten aus der Kerzenwerkstatt und Renate Thrams mit ihrem wunderschönen Schmuck aus selbstgefertigten Glasperlen. Frau Thrams war bis zu ihrer Rente Mitarbeiterin in der Verwaltung und ist seit diesem Jahr gemeinsam mit ihrem Mann Horst auch im Vorstand des Fördervereins.
Horst Thrams war 1991 als Architekt mit dem umfangreichen Umbau und der Renovierung des Hauses beauftragt, als es von der Nutzung der Jugendhilfe an uns überging.

Durch die verschiedenen Gäste gab es ein fröhliches Gewusel aller Generationen; ein wirkliches Geschenk für die Atmosphäre. Die Hütten standen auf der großen Wiese hinter dem Haus und die Hütten im Kreis drumherum und in der Mitte Feuerkörbe und Bänke.
Wem es Draussen zu kalt war, konnte auch im Café oder im umfunktionierten Konferenzraum gemütlich und warm sitzen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass es fürs nächste Jahr gleich 2 weitere Anfragen von Nachbarn für die Teilnahme am Fest für das nächste Jahr gab, nämlich vom Förderverein des AWO Kindergartens und der offenen Ganztagsschule. Auch mit dieser ist im Herbst ein gemeinsames Projekt für die Kinder mit der Schreinerei gestartet (auch im Rahmen des Projektes "Wir im Quartier")

Für das leibliche Wohl stand der Förderverein, aber natürlich nicht alleine.
Einige KollegInnen haben sich um den Waffelstand, die Grillwürstchen, Bratäpfel und das organisatorische Drumherum gekümmert. Andreas Sonntag, Vorsitzender des Fördervereins und seines Zeichens Koch in Rente und Vorsitzender der Grünen in Grefrath hat sich im Garten an den Gasherd gestellt und Leckeres im Wok gekocht. Auch das eine Premiere. 

Hab ich was vergessen? Jaa, Musik gab´s auch und viele liebe Gäste.
und ja, die Künstlerin Uschi Bolten, Mitglied bei der "bunten Gans" aus Oedt, hat uns als Spende selbst gemachte Papiersterne vorbei gebracht, zum Verkauf am Fest und später nochmal einen für jeden Bewohner des Hauses als Überraschungshänger an der Zimmertürklinke.

War auch anstrengend, aber befriedigend anstrengend im besten Sinne.
Das wird wiederholt auf jeden Fall.

Wer sich den Termin fürs nächste Jahr schonmal notieren möchte:

24. November 13-17 Uhr in Grefrath, An der Ev. Kirche 25

Liebe Grüße

Monika von Söhnen, Leitung Verbund