Diakonie - Rheinische Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk GmbH  
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Die Zukunft gestalten: unsere Klassen und Projektgruppen.

Die beiden Grundschulklassen

wenden sich mit ihrem Angebot an Kinder, die schon im jungen Alter aus verschiedenen Gründen wegen ihres auffälligen Verhaltens nicht mehr erfolgsorientiert am Unterricht ihrer Schule teilhaben konnten. Ziel ist, die jungen Menschen dahingehend zu fördern, dass sie zum Ende der Grundschulzeit, evt. auch nach einem fünften Schulbesuchsjahr wieder zur Regelschule zurück kehren können.

Die Hauptschulklasse OS 1:

Hier lernen Schülerinnen und Schüler aus dem sechsten bis neunten Schuljahr. Diese Klasse arbeitet sehr lehrplannah und bereitet sich im Rahmen der Möglichkeiten und Potentiale auf die Rückkehr in öffentliche Schulen vor. Selbstverständlich ist es auch möglich, in dieser Klasse den Hauptschulabschluss zu erwerben.

Die Projektklasse „Hohen Marken“:

In dieser Klasse lernen Schüler des fünften bis neunten Schuljahrs. Zur Verfügung stehen ein hauptschulorientiertes Angebot, eines für Lernschwächere sowie ein Handlungsangebot auf handwerklicher, land- und pferdewirtschaftlicher Grundlage. „Klassenraum“ ist das ehemalige Forsthaus „Hohen Marken“ in der Nähe von Großlittgen/Wittlich. Der bauliche Rahmen wird ebenso projektorientiert und lernunterstützend eingebracht wie die dort untergebrachten Schul und Privatpferde. Heilpädagogisches Reiten gehört ebenso zum Angebot wie handwerkliches Tun mit dem zum Team gehörenden Schreinermeister u.v.a.m.

Die Projektklasse „Lernen und arbeiten“:

Diese Klasse lebt und lernt in einem Stadthaus am Trabener Moselufer und ist gedacht für lernschwächere Schüler des sechsten bis neunten Schuljahrs. Die Gruppe arbeitet in weiten Teilen projektorientiert: Gemeinschaftsprojekte mit dem Förster, Zusammenarbeit mit dem benachbarten Altenhilfezentrum, Gartenarbeit gemeinsam mit einer türkischen Familie etc. existieren bereits seit mehreren Jahren. Schulfremde Personen werden regelmäßig ins Geschehen mit eingebunden. Darüber hinaus werden auch alle hauswirtschaftlichen Arbeiten von den Schülern erledigt.

Die waldpädagogische Projektklasse:

Sie wendet sich an sehr schulferne Kinder der fünften und sechsten Klassen. Gelebt und gelernt wird in einem Blockhaus nahe des Ortes Veldenz. Die Schüler leiden alle unter einem sehr komplexen Störungsbild und haben oft auch längerfristige Aufenthalte in Kinder- und Jugendpsychiatrien hinter sich. Bei ihnen besteht ein sehr hoher Förderbedarf hinsichtlich der sozialemotionalen und schulfachlichen Ziele. Das naturpädagogische Angebot wendet sich an Schüler, die zunächst wieder an einen strukturierten Schultagesablauf herangeführt werden sollen, den sie selbst akzeptieren und auch wünschen. Neben den schul-, sozial- und erlebnispädagogischen Angeboten stehen den Schülern sportpädagogische Angebote, z. T. mit Vereinen der Region (z. B. Segeln mit dem Ruder- und Segelverein Traben-Trarbach), zur Verfügung.

Die Außenklasse Trier

wendet sich an sehr schuldistante junge Menschen, die in kleinen Schritten wieder für schulische Ziele gewonnen werden. Angestrebt ist für jeden Schüler die Erreichung eines qualifizierten Schulabschlusses (je nach Bildungsgang in der Hauptschule oder im Förderschwerpunkt Lernen). Die Klasse bietet ein umfangreiches Angebot an schulischen, musischen, handwerklichen, sportlichen Aktivitäten, die die Schüler unterstützen, sich wieder auf schulische Anforderungen einzulassen.

Die Mitarbeiter verfügen neben ihrer Lehramts- auch über handwerkliche, musische und sportpädagogische Qualifikationen.

Die Arbeitsweltklasse

Ist die Startklasse für extrem schuldistante junge Menschen, die in ersten Schritten in ausschließlich arbeitsorientierten Projekten wieder an einen strukturierten Tagesablauf herangeführt werden.

Die Klasse steht mit ihren erfahrenen Schülern externen Kunden für Dienstleistungen im handwerklichen und landschafts- und tierpflegerischen Bereich zur Verfügung (Vorgartengestaltung, Pavillonbau, Betonarbeiten, Waldarbeit u.v.a.m).

In der Regel finden die Schüler nach erfolgreicher Praxisphase wieder den Weg in eine Teilbeschulung oder sie wenden sich nach eigener Entscheidung wieder als Vollzeitschüler klassischen schulischen Inhalten zu.

In der Klasse arbeiten drei Mitarbeiter jeweils mit handwerklichen Zusatz- bzw. Erstqualifikationen.

Der Stützpunkt Lernen

Ist eine Angebotsklasse für eine sehr heterogene Schülergruppe. Hier lernen, begleitet von sechs Lehrkräften, bis zu 16 SchülerInnen in 13 individuellen Büros. Es sind Schüler, die sich gezielt einem „Stress“- Programm aussetzen, bevor sie in die Regelschule zurückkehren. Es sind aber auch die Schüler der Arbeitsweltklasse, die sich in der Regel zunächst im Fach Mathematik weiterbilden. Es sind aber auch Schüler mit erschwerender Sinnesbeeinträchtigung, die zum effektiven und ungestörten Lernen einen individuellen und geschützten Rahmen brauchen.

Die Kooperationsklasse mit der Berufsbildenden Schule Wittlich / Abt. BVJ.

bereitet die Schüler im Schulentlassalter oder Schüler in der Schulzeitverlängerung auf die aktive und erfolgszuversichtliche Teilnahme am BVJ vor. Der Unterricht findet in den Räumen der BBS unter Nutzung der Ressourcen der BBS und gemessen an dem Anforderungsprofil der BBS statt unter besonderer Förderung und in Anlehnung an den besonderen Förderbedarf dieser Schülergruppe.

 

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